das richtige bewerbungsbild

Ein angemessenes Bewerbungsfoto ist von großer Bedeutung, da es potenziellen Arbeitgebern einen ersten Eindruck von Dir vermittelt: 

  • Ein gut gewähltes Foto vermittelt Professionalität und Selbstbewusstsein. Personalverantwortlichen könnten somit festzustellen, ob Du zur Unternehmenskultur und zum Team passen könntest.
  • Ein ungeeignetes Bewerbungsfoto hingegen könnte von Deinen eigentlichen Qualifikationen und Erfahrungen ablenken oder sogar einen negativen Eindruck hinterlassen.

Die sorgfältige Auswahl eines passenden Fotos ist daher ein wichtiger Schritt, um die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung zu erhöhen.

 

Schon gewusst? 

 

Auf der AUSBILDUNGSROAS 2024 bieten wir einen kostenfreien Bewerbungsbild-Service an! Komm einfach in angemessener Kleidung vorbei - dein perfektes Bewerbungsbild stellen wir Dir kostenlos und digital zur Verfügung. So steht der nächsten Bewerbung nichts mehr im Weg! 

 

 

 

die Bewerbungsunterlagen/-Mappe

 

• Vollständigkeit 

  • Welche Unterlagen fordert das Unternehmen?
  • i.d.R. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate, ..

• Design & Layout

  • weißes DIN A4-Papier,
  • angenehme Schriftgröße (11 oder 12)
  • Bewerbungsmappe nur einmal verwenden,
  • schlichtes, kohärentes Farbdesign 
  • ordentliches Drucker-Schriftbild,
  • Adresse und Mobiltelefonnummer vollständig am Deckblatt angeben
  • Auf Sauberkeit & fehlerfreies Erscheinungsbild achten 

• Ordnung & Richtige Reihenfolge

  1.  Deckblatt mit Bewerbungsfoto
  2.  Anschreiben
  3.  Lebenslauf
  4.  Referenzen (Schulzeugnisse)
  5.  Arbeitszeugnisse
  6.  Qualifizierungen

 

 

• Falscher Name der Ansprechperson

  • Name richtig und vollständig (inkl. Titel(n)) schreiben.
  • Tipp: auf Unternehmenswebsite nachsehen oder telefonisch nachfragen

• Unseriöse E-Mail-Adresse

  • Keine Spitznamen und bedeutungslose Zahlen z. B. mausi43@xxx.de
  • Besser: Vorname.Nachname@xxx.de

• Unsauberes Schreiben

  • Rechtschreibfehler, Schmierflecken, Eselsohren vermeiden

• Vermeiden des Konjunktivs 

  • Statt: „ich würde mich freuen“ - „ich freue mich auf ein persönliches Gespräch“ – das signalisiert Selbstbewusstsein!

 

 


Das anschreiben

 

 

• Betreffzeile & Kontaktinformationen 

  • Die Betreffzeile sollte klar und präzise sein, um den Zweck deiner Bewerbung zu kennzeichnen
  • Deine Kotanktinformationen sollten gut sichtbar platziert sein

• Anrede

  • Wenn möglich den Namen des Ansprechpartners verwenden
  • Wenn kein Ansprechpartner ausfindig gemacht werden kann, verwende eine professionelle Anrede ("Sehr geehrte Damen und Herren") 

• Vorstellung

  • Stelle Dich kurz, selbstbewusst und aufmerksamkeitswirksam vor
  • Erläutere, wie Du auf die Stelle aufmerksam geworden bist und
  • warum Du an der Position und dem Unternehmen interessiert bist.

• Stärken & Überzeugung

  • Warum bist Du der ideale Kandidat für die Position?
  • Fokussiere auf relevante Erfahrungen, Qualifikationen und Fähigkeiten und warum diese dich für die Stelle qualifizieren
  • Keine Wiederholung des Lebenslaufes sondern Hervorhebung von besonders relevanten Aspekten 

• Bezug zum Unternehmen 

  • Nenne spezifische Gründe, warum Du dort arbeiten möchtest und zum Team passen könntest.
  • Gehe auf die Unternehmenskultur, Werte oder Erfolge ein.

• Zum Schluss: 

  • Drücke Dein Interesse an einem persönlichen Gespräch aus
  • Bedanke Dich und verwende eine höfliche Grußformel, wie "Mit freundlichen Grüßen"
  • Unterschreibe das Anschreiben handschriftlich (Bei Online-Bewerbungen kannst du auf die handschriftliche Unterschrift verzichten.)

• Tipps zur Formulierung

  • Klare und präzise anstatt langer, komplizierter Sätze.
  • aktive anstatt passive Verben
  • positive und selbstbewusste anstatt negative Sprache

 

 

 

 

• Übertreibungen & Unehrlichkeit

  • Sei ehrlich mit Deinen Stärken und Deiner Motivation 

• Massenaussendung

  • Für jede Bewerbung ein individuell angepasstes Bewerbungsschreiben aufsetzen – nicht ein allgemeines Schreiben für alle Unternehmen!

• fehlende Individualität 

  • Dein Anschreiben sollte Deine individuellen Stärken und Fähigkeiten hervorheben
  • Vermeide Standardphrasen oder Klischees 

der lebenslauf

 

• Geordnete Daten 

  • als Erstes die aktuelle Tätigkeit/Bildungsstufe angeben
  • Jahresdaten chronologisch ordenen 

• Besondere Kenntnisse

  • Dazu gehören z. B. EDV-Kenntnisse wie Word, Excel oder auch Adobe CC. 

• Zeugnisse, Referenzen

  • Das aktuelle Abschlusszeugnis (Kopie!),
  • Arbeitszeugnis/Beurteilung – nach Bedarf! 

 

 

 

• Partys als Hobbies angeben

  • Im Lebenslauf reicht die Angabe von max. drei bis vier Hobbys.
  • Negativ: Ausgehen, Party machen, Gaming
  • Positiv: Reisen, fremde Kulturen, Sport, Lesen

 


tipps & Tricks für's Bewerbungsgespräch

 

• Vorbereitung: Wissen über dich selbst

  • Was steht in meinem Lebenslauf, die wichtigsten Stationen in meinem Leben, Hobbys, Stärken.
  • Die beruflichen Tätigkeiten auf das Anforderungsprofil des Unternehmens abstimmen. Warum hast du dich bei dem Unternehmen beworben?

• Vorbereitung: Wissen über das Unternehmen

  • Informiere Dich vorab über die genauen Tätigkeiten, die Hisorie, Unternehmenskultur und Werte des Unternehmens: z.B. aus welcher Motivation wurde das Unternehmen gegründet, wieviele Mitarbeiter hat es und was zeichnet seinen externen Auftritt aus

• Pünktlichkeit

  • nicht zu spät: sei püntklich!
  • nicht zu früh: 5 min. vor dem vereinbarten Termin ist okay - aber keine halbe Stunde, denn das zeugt von Unsicherheit bzw. fehlendem Zeitgefühl.

• eigene Stärken & Schwächen

  • Auf diese Frage kannst du dich bei jedem Bewerbungsgespräch einstellen. 
  • Bei den Schwächen solltest du solche nennen, die gleichzeitig auch als deine Stärken gelten, z. B. bescheiden, ehrgeizig, übergenau etc.

 

 

• Over-/Underdressed

  • Zerknitterte & schmutzige Kleidung, sowie Schuhe sind ein Tabu!
  • Schlicht, zurückhaltend – heute ist dezent konservativ wieder „in“. Auch hier gilt: An das Unternehmen Anpassen!
  • Deine Kleidung und Schuhe sollte angenehm zu tragen sein, nicht zwicken oder rutschen - Schmerzen beim Gespräch hindern dich daran, dich zu konzentrieren.
  • Achte auf eine angemessene Kleidung (z. B. Rocklänge – endet der Rock über dem Knie, ist er zu kurz).

• „No-Go” Fragen …

  • zu Urlaub & Bezahlung – diese stehen nicht im Mittelpunkt, frage stattdessen nach deinen Dienstzeiten.
  • zu den Tätigkeiten des Unternehmens – die sollten bereits im Vorfeld recherchiert worden sein.
  • Fragen, die man stellen soll/kann:  Wie wird die Einarbeitungsphase gestaltet? Mit wem arbeite ich zusammen? etc.